Über uns

Wir sind Candice und Ernst

Wie wir zum Essen und zum Wein gekommen sind? Ganz einfach: Wir sind verfressene Säufer. Etwas feiner gesagt: Wir lieben guten Wein und gutes Essen, und wir bekommen nicht genug davon, Neues zu entdecken.

Hinter Glas und Gabel stehen wir zwei, Candice und Ernst Buchmann aus Wien. Wir sind beide selbständig und seit vielen Jahren ein Paar. Seit 2025 teilen wir hier und auf Instagram, was wir auf Weingütern, bei Heurigen, in Wirtshäusern und Restaurants erleben.

Zwei Gabeln, zwei Temperamente

Candice sucht meistens die Lokale aus und hat beim Wein das letzte Wort. Beim Essen ist sie wählerischer, kosten will sie trotzdem alles, was auf den Tisch kommt.

Ernst isst alles. Lebende Muscheln, Schnecken, Stierhoden: kein Problem. Er kann sich in ein Beuschel verlieben, und wenn ein Gericht seine Seele berührt, weil es einfach umwerfend schmeckt, kommen ihm schon mal die Tränen. So geschehen beim Beuschel im Wirtshaus Herlischka.

Fotografieren und schreiben tun wir beide. Wer welchen Beitrag geschrieben hat, merkst du höchstens daran, wie oft Innereien vorkommen.

Warum es Glas und Gabel gibt

Weil ein Heuriger am Land etwas ganz anderes ist als ein Heuriger in Wien. Mit den Buffetheurigen der Stadt werden wir nicht warm. Was wir draußen auf den Weingütern und bei den Heurigen am Land erleben, wollen wir teilen.

Und weil uns etwas gewaltig stört: Lokale werden in den siebten Himmel gelobt, obwohl das Essen bestenfalls Durchschnitt ist. Bei Weinen ist es nicht anders, manchen Hype können wir schlicht nicht nachvollziehen. Viele, die sich Foodies nennen, haben von gutem Essen wenig Ahnung und keine feine Zunge.

Bei uns gilt deshalb: Wir loben nur, was uns wirklich schmeckt. Egal, wie laut ein Lokal gerade anderswo gefeiert wird.

Woran wir ein gutes Lokal erkennen

Oft schon an der Liebe zum Detail und an der Optik. Schön angerichtete Speisen erfreuen das Auge und machen neugierig, ob der Geschmack mithalten kann. Aber auch grobschlächtige Wirtsleute überraschen uns immer wieder, mit einer Erdigkeit, die man schmeckt. Am Ende zählt eines: Man sieht und schmeckt, ob jemand sein Essen liebt.

„Wir loben nur, was uns wirklich schmeckt.“

Keine Berührungsängste

In New York fühlen wir uns genauso wohl wie beim Frühschoppen in einer Gemeinde mit 500 Seelen. Am Würstelstand bewegen wir uns mit derselben Sicherheit wie im Haubenlokal. Wir sind in Wien und Umgebung unterwegs, in ganz Österreich und auf anderen Kontinenten.

Die Südsteiermark hat es uns mit Land, Leuten, Wein und Essen besonders angetan. Lieblinge, die wir über alles stellen, haben wir trotzdem nicht. Wir bleiben offen und neugierig, in jede Richtung.

Was du hier liest

Wir zahlen immer selbst. Fotos und Texte sind von uns.

Über Lokale, die uns nicht gefallen haben, schreiben wir nicht. Ein schlechter Tag des Küchenteams oder der Chefin soll nicht über Leben oder Tod eines Lokals entscheiden. Außerdem erleben wir so viel Gutes, dass wir den Rest leicht weglassen können. Was du hier liest, hat uns also geschmeckt.

Schreib uns

Du kennst ein Lokal, einen Heurigen oder ein Weingut, das wir unbedingt probieren müssen? Schreib uns an mahlzeit@glasundgabel.at oder auf Instagram unter @glas_und_gabel.

Mahlzeit!